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Man stelle sich einmal vor, Martin Ödegaard, zentrale Stütze im Mittelfeld des FC Arsenal und immerhin Vizemeister der englischen Premier League, kommt auf die Idee einer Luftveränderung und entscheidet sich kurzerhand für einen Wechsel zum 1. FC Köln oder Hamburger SV. Klingt komisch? Ist es auch. Es wäre nicht weniger als ein Szenario, das unvorstellbar und kaum sinnvoll zu erklären erscheint.

Doch was wäre, wenn ein Leader eines Top-Klubs den umgekehrten Weg einschlägt und von der letztjährigen Nummer zwei in Deutschland zu einem Neuling auf der britischen Insel abwandert?

Großer Aderlass

Dann hört sich ein solcher Transfer zwar immer noch wie einer aus einem Paralleluniversum an, hat aber plötzlich eine realistische Ebene. Grund dafür ist Granit Xhaka, der diesen Schritt Wirklichkeit werden ließ und von Leverkusen nach Sunderland ging. Kein Scherz. Xhaka war der Leitwolf der Werkself. Derjenige, der das Team auf dem Platz dirigierte und in der Kabine die Chefrolle einnahm.

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